Emailbenachrichtungen
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FPÖ. Mehr Mut zur Heimat.
Interessante Sichtung in Kamerun. Hier sind die Neger noch da wo sie hingehören. In Afrika.
FPÖ - Mehr Mut zur Heimat !
PS: Wer Ironie oder Sarkasmus findet darf es behalten !
Matthew Blake’s Reise um die Welt
Ich muss jetzt mal ein wenig Werbung machen.
In Sambia hab ich Matt aus England getroffen, der nun fast 4 Jahre mit seinem Fahrrad um die ganze Welt gefahren ist. Nun ist er auf seinen letzten Kilometern nach Hause. Für Radreise-Fans sind seine Artikel eine lohnende Lektüre, für alle anderen sind seine Bilder extrem kurzweilig anzuschauen.
Limbe
Ich war gestern noch einen Tag in Buea, heute bin ich dann nach Limbe gefahren, wo ich auf dem Gelände vom Hotel Miramare direkt am Meer campen kann. Es gibt nen Swimmingpool, Internet und immer ne frische Meeresbrise. Eigentlich ganz cool also.
Limbe könnte eh so richtig schön sein, eingerahmt in Felsen, die direkt ans Meer reichen, es gibt einen ziemlich schönen botanischen Garten direkt neben der Innenstadt (in diesem ist auch das Hotel), im Meer gibt es Felseninseln fast wie in Thailand! Aber dummerweise gibts da auch noch so einen Ölbohrturm der die Aussicht ein klein wenig beeinträchtigt. Und dazu ist es wieder viel zu heiß und schwül. Naja, trotzdem ziemlich schön, und die Menschen hier sind echt entspannt und nett.
Der Taxifahrer meinte er stamme aus Bamenda, das einzige Problem dort wäre, dass es so kalt sei. Man darf also auf ein angenehmeres Klima hoffen, es soll so ähnlich wie in Buea sein. Das wär eigentlich ziemlich großartig
Gestern hatte ich auch noch ein interessantes Gespräch. Ein junger Kameruner hat mich angesprochen, dass er in die USA zum Fussball spielen möchte, da die Amis ja gut in Basketball, Baseball und American Football sind, aber im Fussball nicht ... Und da er gerne Fussbal spielt, würde er dorthin und es den Amis beibringen und ganz viel Geld verdienen. Eine seltsame Vorstellung haben die Leute von Europa oder den USA, als würde das Geld dort vom Himmel regnen. Ständig habe ich Diskussionen mit Leuten, die nach Europa wollen. Dass man ohne gute Ausbildung ein Nichts ist wissen sie nicht. Aber woher sollten sie es auch wissen ? Heute hab ich mich in eine Bar gehockt und einer hat gesagt, ich soll ihm ein Drink kaufen. Wir sind eben alle reich, so ist das !!
PS: Schaut mal im vorherigen Artikel vorbei, da habe ich die Bilder angehängt.
Mount Cameroon
Es war ja eigentlich klar, dass meine Pläne hier wieder mal nicht funktionieren würden. Viktor, ein kamerunischer Ami, mit dem ich im Flieger nach Douala saß, der seine Familie zuhause in der Nähe von Buea besuchen kam, wollte dann doch erst am nächsten Wochenende auf den Mt Cameroon, weswegen ich mich kurz entschlossen zwei Allgäuer Mädels anschloss, die ihre 3-Tages Tour bereits geplant und gebucht hatten.
Drei wundervolle Tage die Besteigung des Mt Cameroon liegt hinter mir, einem über 4000 Meter hohem aktiven Vulkan, dessen letzter großer Ausbruch gerade einmal 10 Jahre her ist. Man benötigt eine Erlaubnis und einen Guide um den Berg zu besteigen, zusätzlich sind Träger vorgesehen. Ich brauche eigentlich keinen, aber die Mädels hatten schon zwei gebucht, und das ist auch gar nicht so schlecht, da es fast kein Wasser am Berg gibt und die Träger das Wasser tragen. Also sind wir 1 Guide, 2 Träger und wir 3 Deutsche
Anfangs war noch eine Kamerunerin mit weiterem Träger dabei, die leider schon am Anfang des zweiten Tages schlapp gemacht hat.
Wir sind super schnell, die Träger total entspannt, eine tolle Landschaft. Von Buea geht es durch den Urwald bergan, an der ersten Hütte vorbei, bis der Wald bald zuende ist und es sehr karg wird - aber weiterhein sehr schön ist. An der Hütte 2, was eigentlich die dritte Hütte ist - es wurde später zwischen der ersten und dritten Hütte eine weitere gebaut - schafen wir im Lager auf 2800 Metern Höhe. Die Träger schlafen unter uns im Stroh zusammen gemeinsam mit den vielen Ratten, die sich von den reichhaltigen Abfällen ernähren, die ständig hinterlassen werden. Dass man seinen Müll wieder mitnehmen kann, hat sich hier noch nicht so herumgesprochen. Die Pumpe von meinem Benzinkocher funktioniert nicht so wie soll, wird aber mit der Hilfe von zwei total hilfsbereiten Südafrikanern, die auch am Berg unterwegs sind und auf der Hütte schlafen, repariert. So kann es dann doch richtig leckere Nudeln mit Gemüse-Tomaten-Soße geben !
Am nächsten Tag gehts weiter den Berg hinauf, es wird immer windiger und doch recht kühl. Wegen der Höhe spürt man das Herz pumpen. Aber es ist nicht mehr weit, und wir sind oben angelangt. Eine schöne Aussicht haben wir nicht, dafür ist es zu dießig, doch das Gefühl auf dem höchsten Berg Kameruns zu stehen, ist dennoch großartig.
Bergab gehts auf anderem Wege durch eine immer schöner werdende Landschaft vorbei an mehreren Vulkankratern und Lavaströmen bis zu den Mann Springs, wo es etwas enttäuschend statt einer schönen Quelle nur ein kleines Wasserloch hat. Dort schlafen wir in Zelten, nachdem wir noch am Lagerfeuer zusammen saßen und die Kochkünste eines Trägers bewundern konnten.
Heute ging es hauptsächlich durch den Wald wieder bergab. Ein Abschlussbier in der Dorfkneipe und die drei Tage sind schon vorüber.






































































